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Bankangestellte ärgern sich über die Superboni ihrer Chefs

In den Grossbanken gärt es. Mitarbeiter gehen auf Distanz zu den Top-Verdienern.

Boni an Kaderleute schüren den Unfrieden bei Mitarbeitern der CS: Im Bild das Zentrum Üetlihof.
Boni an Kaderleute schüren den Unfrieden bei Mitarbeitern der CS: Im Bild das Zentrum Üetlihof.
Doris Fanconi

Besonders gross ist die Verstimmung innerhalb der Credit Suisse, wo diesen Frühling nie dagewesene Summen den Besitzer wechselten. Von der Ausschüttung der sogenannten PIP-I-Einheiten – den Boni des Geschäftsjahres 2004 – profitierten unter anderen Konzernchef Brady Dougan mit 71 Millionen Franken, Investmentbank-Chef Paul Calello mit 37 und der Chef des Private Banking, Walter Berchtold, mit 34 Millionen. Der designierte Verwaltungsratspräsident Urs Rohner erhielt 9 Millionen Franken, Finanzchef Renato Fassbind wurden 5 Millionen zugesprochen. Und selbst dem vor Jahresfrist bei der Konkurrentin UBS untergekommenen Ulrich Körner wurden nachträglich noch 20 Millionen gutgeschrieben.

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