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Apple tröstet Investoren mit strahlendem Quartalsergebnis

Florierende Verkäufe der Kassenschlager iPad und iPhone haben Apple glänzende Geschäfte beschert. Die Aktie legte nachbörslich sogleich zu.

Zumindest eine erfreuliche Nachricht: Apple mit guten Quartalszahlen.
Zumindest eine erfreuliche Nachricht: Apple mit guten Quartalszahlen.
Keystone

Nach der Schocknachricht über eine neue Auszeit von Firmenchef Steve Jobs hat Apple seine Investoren mit einem glänzenden Quartalsergebnis getröstet. Umsatz und Gewinn stiegen von Oktober bis Dezember um jeweils über 70 Prozent, wie Apple mitteilt. Die Aktie des Konzerns, die nach Ankündigung der Auszeit von Jobs eingebrochen war, erholte sich deutlich.

Apple konnte seinen Umsatz im ersten Quartal seines neuen Geschäftsjahres 2010/2011 auf eine neue Rekordhöhe von 26,7 Milliarden Dollar steigern. Im Vergleich zum Vorjahresquartal betrug das Plus 71 Prozent. Der Gewinn stieg sogar um 78 Prozent auf rund sechs Milliarden Dollar. Der Kurs der Aktie, der am Dienstag um 2,25 Prozent zurückgegangen war, erholte sich im nachbörslichen Handel und kletterte um 1,48 Prozent nach oben.

«Phänomenales» Quartal

Apple verkaufte von Oktober bis Ende Dezember 16,24 Millionen iPhones, 86 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Vom Tablet-Computer iPad, erst seit Anfang April in den USA im Handel, gingen im Weihnachtsquartal 7,33 Millionen Exemplare über die Ladentische. Auch die Verkäufe des Mac-Computers stiegen um 23 Prozent auf 4,13 Millionen Exemplare. Einzig die Verkaufszahlen des iPod gingen zurück - um rund sieben Prozent auf 19,45 Millionen Geräte.

Jobs meldete sich in einer Mitteilung zu Wort: Apple blicke auf ein «phänomenales» Quartal mit Rekordverkäufen beim Mac, beim iPhone und beim iPad zurück, erklärte er. Jobs gilt als entscheidend für die Entwicklung neuer Produkte von Apple, die stets schnell Kultstatus geniessen. Interimschef Tim Cook betonte daher, Apple werde in diesem Jahr noch «aufregende Dinge» auf den Markt bringen. «Wir sind sehr, sehr zuversichtlich.» Neue Produkte werden in der Regel zwei Jahre vor der Markteinführung geplant, so dass die Auszeit von Jobs vorerst nicht allzu gravierende Folgen haben dürfte.

Keine Fragen zum Gesundheitszustand

In der Telefonkonferenz mit Analysten fragte niemand nach der Gesundheit von Jobs oder der Länge seiner Auszeit. Jobs hatte angekündigt, wegen einer Erkrankung eine Pause einzulegen. Wegen eines Feiertags waren die Börsen in den USA am Montag geschlossen.

Insgesamt ist es schon das dritte Mal, dass der Apple-Chef krankheitsbedingt vorübergehend aus dem Tagesgeschäft aussteigt. Während seiner Pause 2009 unterzog er sich einer Lebertransplantation. 2004 war er wegen Bauchspeicheldrüsenkrebs operiert worden.

SDA/jak

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