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Anleger sind mit CS-Resultaten zufrieden

Wegen Sondereffekten geht der Gewinn der Credit Suisse zurück. Die Bank erzielt im dritten Quartal 254 Millionen Franken Reingewinn. Dank verbessertem Investmentbanking erfüllt die Bank die Erwartungen.

Die Credit Suisse hat heute Morgen ihre Zahlen fürs dritte Quartal veröffentlicht. Die Werte sind solid und dürften den Aufwärtstrend an der Börse weiter unterstützen. Der ausgewiesene und den Aktionären zurechenbare Reingewinn beträgt 254 Millionen Franken. Bereinigt um diverse Sondereffekte beläuft sich der Gewinn auf 891 Millionen Franken. Die Bank schneidet damit im Rahmen der Erwartungen ab, die Analysten zuvor im Rahmen einer AWP-Umfrage geäussert hatten. Im zweiten Quartal 2012 hatte die Grossbank unter dem Strich noch 788 Millionen Franken verdient, im Vorjahresquartal waren es 683 Millionen Franken gewesen.

Belastet wird das Ergebnis der CS durch Neubewertungen eigener Verbindlichkeiten im Umfang von 1'048 Millionen Franken. Dieser Effekt ist auf eine Buchhaltungsregel zurückzuführen, gemäss der die Schulden einer Bank stärker zu Buche schlagen, wenn es ihr besser geht. Die Credit Suisse hatte diese Regel 2007 eingeführt und bisher mehrheitlich davon profitiert. Aufgewertet wird das aktuelle Betriebsergebnis aber auch durch andere Effekte wie dem Verkauf der Beteiligung an Aberdeen Asset Management im Wert von 122 Millionen Franken oder dem Verkauf von Immobilien für gesamthaft 325 Millionen Franken.

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