Zum Hauptinhalt springen

Amerikaner machen Front gegen die Boni der Credit Suisse

Nach der UBS muss auch die Credit Suisse mit dem Widerstand der Aktionäre rechnen. Die zwei grössten US-Beraterfirmen lehnen das Bonussystem ab.

Gestern Abend um 17. 30 Uhr kam es zu einer Telefonkonferenz, die in dieser Form vor einigen Jahren undenkbar war. Harald Stoehr, bei der CS verantwortlich für die Management-Vergütung, stellte sich den kritischen Aktionären. Der Grund: Die Stimmrechtsberater Riskmetrics, Glass Lewis und Ethos machen Opposition gegen die Bonuspolitik der Schweizer Bank. Sie wollen sowohl den Vergütungsbericht wie auch die Wiederwahl von Verwaltungsrat Aziz Syriani, der das Vergütungskomitee präsidiert, ablehnen. Dass die Organisationen, wenn sie zusammenarbeiten, an Generalversammlungen Mehrheiten bewirken können, weiss man seit der GV der UBS am letzten Mittwoch.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.