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Alarmzeichen oder Spezialfall?

Die Krise bei der Thurgauer Stadler Rail bahnte sich an. Jetzt hat sich die Lage offenbar zugespitzt. Die ganze Branche kämpft mit dem starken Franken und der schwachen Konjunktur – und hält sich trotzdem wacker.

Am selben Strick: Eishockeyspieler des SC Bern ziehen einen neuen Doppelstockzug von Stadler Rail in das BLS-Depot Aebimatt. (4. September 2012)
Am selben Strick: Eishockeyspieler des SC Bern ziehen einen neuen Doppelstockzug von Stadler Rail in das BLS-Depot Aebimatt. (4. September 2012)
Peter Schneider, Keystone

«Es muss uns gelingen, in den nächsten Jahren ausserhalb von Europa neue Märkte zu erobern», schreibt Peter Spuhler heute in der Mitteilung zu seinem Rücktritt als Nationalrat der SVP. Die Lage für den letzten Bahnbauer in der Schweiz hat sich offenbar zugespitzt. Schon im Juni sagte er bei der Präsentation der Halbjahreszahlen, bereits Ende 2010 seien schwarze Wolken am Horizont aufgetaucht. Zwar legte Stadler Rail bei Umsatz und Gewinn immer noch zu, verschlechtert hatte sich allerdings die Auftragslage für die nächsten Jahre. Jetzt zieht Spuhler die Reissleine, respektive er gibt die Politik auf, um sich voll und ganz seiner unternehmerischen Tätigkeit zu widmen.

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