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Airbus erstattet Anzeige wegen Spionageverdacht

Die jüngste Spionageaffäre um die NSA zieht weitere Kreise: Der Luftfahrtkonzern Airbus verdächtigt den US-Geheimdienst, Industriespionage betrieben zu haben.

Produktionsstätte in Toulouse: Zwei Airbus-Angestellte während der Montage eines Flugzeuges.
Produktionsstätte in Toulouse: Zwei Airbus-Angestellte während der Montage eines Flugzeuges.
Reuters

Der Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus will wegen der Affäre um Wirtschaftsspionage des US-Geheimdienstes NSA Strafanzeige stellen. «Wir haben die Bundesregierung um Auskunft gebeten», sagte ein Konzernsprecher dem Düsseldorfer «Handelsblatt». «Wir werden jetzt Strafanzeige gegen Unbekannt wegen des Verdachts der Industriespionage stellen», zitierte das Blatt einen Konzernsprecher.

Das Unternehmen habe keine eigenen Erkenntnisse oder Informationen zu den Vorwürfen gegen die NSA und den Bundesnachrichtendienst. «Wir sind allerdings alarmiert, weil der konkrete Verdacht der Industriespionage im Raum steht», sagte der Konzernsprecher demnach weiter.

Im Zuge der jüngsten Spionageaffäre ist der Verdacht laut geworden, dass die NSA den Luft- und Raumfahrtkonzern EADS - die heutige Airbus Group - ausspioniert hat, möglicherweise mit Unterstützung des BND.

AFP

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