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Adval Tech sucht Partner – kein Jobabbau geplant

Das Technologieunternehmen Adval Tech konzentriert seine Aktivitäten. Die Berner Firma will den Fokus künftig auf den Formenbau und einige ausgewählte Aktivitäten im Komponentengeschäft legen.

Für den Bereich Rotationssymmetrische Metallteile sucht Adval Tech einen Partner.
Für den Bereich Rotationssymmetrische Metallteile sucht Adval Tech einen Partner.
zvg

In einer Mitteilung machte Adval Tech am Dienstag genauere Angaben zur Fokussierungsstrategie, die das Unternehmen im April angekündigt hatte. Man könne nicht in allen Tätigkeitsfeldern gleichzeitig die notwendigen Investitionen tätigen, hiess es zur Begründung der Strategie.

Für zwei Geschäftsfelder - das Segment Rotationssymmetrische Metallteile für die Automobilindustrie sowie die Medizinaltechnik - sucht das Unternehmen nun nach Möglichkeiten, mit anderen Firmen zusammenzuarbeiten. Es gebe bereits Gespräche mit Interessenten.

Gleichzeitig wird die Kooperation mit dem US-amerikanischen Partner Anchor ausgebaut, nachdem Adval Tech für einen Grossauftrag für die Herstellung von Lenksystemen nominiert wurde. Ebenfalls im Sinne einer Fokussierung stellt Adval Tech die beiden in China angesiedelten Omni Engineering und der Omni Industries Tech unter eine gemeinsame Führung.

Verkauf möglich

Bei Kooperationsgesprächen werde sich Adval Tech sämtliche Optionen offenhalten, sagte Stephan Mayer, Konzernchef ad interim, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Ein Verkauf einzelner Geschäftszweige sei «nicht auszuschliessen». Laut Mayer plant Adval Tech jedoch keinen Abbau von Arbeitsplätzen.

Ebenfalls nicht vorgesehen ist derzeit eine Kapitalerhöhung. Diese Option, die das Unternehmen im April in Betracht gezogen hatte, wurde inzwischen verworfen. Die Ertragssituation habe sich im laufenden Jahr verbessert, so dass sich die neue Strategie mit den vorhandenen Mitteln umsetzen lasse.

Adval Tech hatte im 2011 einen Verlust von 16,3 Millionen Fr. eingefahren nach einem Minus von 10,9 Millionen Fr. im Jahr zuvor. Im April wurde René Rothen als neuer Konzernchef vorgestellt. Er soll im Verlauf des Jahres Stephan Mayer ablösen, der das Unternehmen seit vergangenem Dezember interimistisch führt.

SDA/tan

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