Rolls-Royce ersetzt weltweit 40 A380-Triebwerke

Nach Aussage von Qantas-Konzernchef Alan Joyce müssen bis zu 40 Triebwerke der Airbus-A380-Flotte ausgetauscht werden. Neben Qantas sind auch Lufthansa und Singapore Airlines davon betroffen.

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Nach dem schweren Triebwerkschaden an einem Airbus A380 der australischen Fluggesellschaft Qantas muss Triebwerkshersteller Rolls-Royce möglicherweise bis zu 40 Motoren des betroffenen Typs austauschen. Betroffen sind Flugzeuge der gesamten A380-Flotte.

Das sagte Qantas-Konzernchef Alan Joyce am Donnerstag. Bei Qantas selbst seien 14 Antriebe betroffen. Die Fluggesellschaft hat sechs A380 in der Flotte mit zusammen 24 Triebwerken. Die anderen Fluggesellschaften, die ebenfalls mit Triebwerken aus der Trent 900- Serie fliegen, sind Lufthansa mit drei und Singapore Airlines mit elf Maschinen.

Anfang des Monats hatte ein Airbus A380 von Qantas wegen eines Triebwerkschadens in Singapur notlanden müssen. Triebwerksteile hatten sich gelöst und die Tragflächen beschädigt. Rolls-Royce machte einen Ölbrand als Ursache für den Schaden an dem notgelandeten Grossraumflieger aus.

37 Maschinen in Betrieb

Insgesamt sind bisher 37 Maschinen vom Typ A380 in Betrieb, 234 weitere sind bereits bestellt. Rolls-Royce, Hersteller des betroffenen Motors vom Typ Trent 900, hatte nach dem Vorfall angegeben, dass rund zwei Drittel aller Fluggesellschaften, die einen A380 bestellten, sich für ein Rolls-Royce-Triebwerk entschieden hätten. Auch die Engine Alliance, ein Zusammenschluss von General Electrics und Pratt & Whitney, liefert Motoren für die Maschine. Der A380 ist das grösste Passagierflugzeug der Welt.

jak/sda

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