Novartis erhält US-Zulassung für Migränebehandlung

Das Medikament Aimovig, das der Basler Pharmakonzern mit dem kalifornischen Biotechunternehmen Amgen entwickelte, hat laut Analysten Blockbusterpotenzial.

Novartis erwartet die Genehmigung in den kommenden Monaten: Novartis-Gebäude auf dem Campus in Basel. (Archiv)

Novartis erwartet die Genehmigung in den kommenden Monaten: Novartis-Gebäude auf dem Campus in Basel. (Archiv)

(Bild: Keystone)

Novartis darf sein Migränemedikament Aimovig in den USA verkaufen. Der Basler Pharmakonzern hat mit seinem Partner Amgen die Zulassung der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA für das Mittel erhalten.

Aimovig (erenumab) sei ein neuer therapeutischer Ansatz bei der Behandlung von Migräne bei Erwachsenen, schreibt Novartis in einer Mitteilung vom Freitag. Die klinischen Studien hätten gezeigt, dass Aimovig die monatlichen Migräne-Tage und die Verwendung von akuten Migränemedikamenten signifikant reduziere im Vergleich zu Placebos. Das Medikament wird unter die Haut injiziert und kostet knapp 7000 Dollar pro Jahr. (Bild: Amgen Inc, via AP)

Aimovig wird in den USA zu einem Listenpreis von 575 Dollar monatlich verkauft oder 6900 Dollar jährlich. In der EU wird eine Zulassung des Medikaments derzeit geprüft. Novartis erwartet die Genehmigung in den kommenden Monaten. Novartis hat das Mittel gemeinsam mit dem Biotechunternehmen Amgen entwickelt. Analysten sehen für das Mittel Blockbusterpotenzial.

nag/sda

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