NZZ führt Paywall ein

Die NZZ will künftig auch für ihre Onlinedienste Geld verlangen. Die meisten User sollen die Bezahlschranke aber gar nie sehen.

Nur noch eine Redaktion für verschiedene Produkte: Das Logo der «Neuen Zürcher Zeitung» in Zürich. (15. April 2010)

(Bild: Keystone)

Die NZZ setzt bereits ab kommendem Jahr eine seit längerem diskutierte und angedachte Konvergenzstrategie um. Dies hat der Verwaltungsrat der NZZ Mediengruppe gestern beschlossen, wie der Branchendienst Persoenlich.com berichtet. Konkret bedeutet dies, dass nebst der PDF-Ausgabe der NZZ auch spezielle iPad-Applikationen für NZZ und «NZZ am Sonntag» produziert werden. Gleichzeitig werden die nach Organigramm noch getrennten Print- und Online-Redaktionen zusammengelegt. Alle Journalisten sollen die drei Kanäle Print, online und iPad gemeinsam bespielen. Bereits jetzt arbeiten die NZZ-Journalisten teilweise konvergent, weshalb die gestrige Ankündigung von den Angestellten gelassen aufgenommen worden ist.

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