Der UBS droht eine 3,7 Milliarden-Euro-Busse in Frankreich

Die Schweizer Grossbank steht in Paris wegen Steuerbetrugs vor Gericht. Der französische Staat verlangt eine Entschädigung – und eine hohe Busse.

Die UBS spricht von «unbegründeten Vorwürfen»: Rechtsvertreter Makus Diethelm vor der Anhörung im Pariser Gericht. (8. Oktober 2018)

(Bild: Keystone)

Im Steuerhinterziehungsprozess gegen die UBS am Pariser Strafgericht fordert die französische Staatsanwaltschaft eine gewaltige Summe von der Grossbank. Die UBS solle eine Geldstrafe 3,7 Milliarden Euro zahlen.

Der Schweizer Bank warf Staatsanwalt Serge Roque am Donnerstag vor, sie habe bewusst Konten für Kunden gehalten und verwaltet, die Steuern hinterziehen wollten. Ein anderer Staatsanwalt – Eric Russo – sagte am Ende des Verfahrens: «Steuerhinterziehung ist nichts anderes als Diebstahl an der Öffentlichkeit.»

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