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450 Firmen sind im Mai pleitegegangen

Die Zahl der zahlungsunfähigen Unternehmen in der Schweiz steigt. Zwei Branchen sind besonders betroffen.

Hat im April die Bilanz deponiert: Das Fünf-Sterne-Hotel «Waldhaus» in Flims.
Hat im April die Bilanz deponiert: Das Fünf-Sterne-Hotel «Waldhaus» in Flims.
Keystone

Im Mai sind in der Schweiz deutlich mehr Firmen pleite gegangen. Die Zahl der Konkurseröffnungen über zahlungsunfähige Unternehmen stieg gegenüber dem Vorjahresmonat um 16 Prozent auf 450.

Seit Januar musste damit bereits über 1826 Unternehmen ein Konkursverfahren eröffnet werden, wie der Wirtschaftsinformationsdienst Bisnode D&B mitteilte. Das entspricht gegenüber Vorjahr einer Steigerung um 4 Prozent. Besonders viele Firmenpleiten gab es im Baugewerbe, im Gastgewerbe und bei den Handwerksbetrieben.

Weniger Neugründungen

Gleichzeitig sank in den ersten fünf Monaten die Zahl der Neugründungen. Von Januar bis Mai liessen die Gründer 16'678 Unternehmen neu ins Handelsregister eintragen. Dies entspricht einer Abnahme um 5 Prozent.

Auch hier steht der Monat Mai besonders schlecht da. Die Gründungen im letzten Monat sanken um 13 Prozent auf 3016 Neueintragungen. Dies zeige, dass die Stimmung bei den Unternehmern zur Zeit kritisch ist und dass diese das wirtschaftliche Klima in der Schweiz als nicht besonders freundlich betrachteten, schreibt Bisnode D&B.

SDA/woz

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