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38 Prozent der UBS-Aktionäre gegen Millionenboni

Die UBS-Spitze musste sich am Donnerstag an der Generalversammlung behaupten. Die meisten Anträge wurden angenommen – mit einer Ausnahme. Axel Weber wurde mit einem Glanzresultat zum neuen Präsidenten gewählt.

«Niemand kommt aus Idealismus zur UBS»: UBS-Konzernchef Sergio Ermotti und Verwaltungsratspräsident Kaspar Villiger.
«Niemand kommt aus Idealismus zur UBS»: UBS-Konzernchef Sergio Ermotti und Verwaltungsratspräsident Kaspar Villiger.
AFP
Geben sich zum Abschied die Hand: UBS-Chef Sergio Ermotti und der abtretende Verwaltungsratspräsident Kaspar Villiger.
Geben sich zum Abschied die Hand: UBS-Chef Sergio Ermotti und der abtretende Verwaltungsratspräsident Kaspar Villiger.
AFP
«Im US-Investmentbanking werden nach wie vor die höchsten Löhne gezahlt»: Aktionärin Brigitta Moser-Harder ruft die UBS zum Umdenken auf.
«Im US-Investmentbanking werden nach wie vor die höchsten Löhne gezahlt»: Aktionärin Brigitta Moser-Harder ruft die UBS zum Umdenken auf.
Simon Schmid
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Nur 52 Prozent der Aktionäre erteilen der Konzernleitung und dem Verwaltungsrat der UBS die Décharge für das Geschäftsjahr 2011. Dies ergab eine Abstimmung an der heutigen Generalversammlung der Bank. 35 Prozent der abstimmenden Aktionäre wollten die Bankführung noch nicht aus der Verantwortung für den vom Banker Kweku Adoboli verursachten Handelsverlust entlassen. «Das ist kein brillantes Ergebnis, wir alle wissen das», kommentierte UBS-Präsident Kaspar Villiger die Abstimmung. An seiner persönlichen Abschiedsveranstaltung kommt er mit einem blauen Auge davon.

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