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16. Bankenpleite in den USA in zehn Monaten

Die Alpha Bank & Trust in Alpharetta im US-Bundesstaat Georgia musste geschlossen werden.

Die Schliessung der Bank wurde vom staatlichen Einlagensicherungsfonds (FDIC) angeordnet. Das Kreditinstitut Alpha Bank & Trust hatte per Ende September Vermögenswerte von 354,1 Millionen Dollar und Kundeneinlagen über 346,2 Millionen Dollar in seinen Büchern. Die Stearns Bank NA werde die versicherten Kundeneinlagen des zusammengebrochenen Geldinstituts übernehmen, teilte FDIC weiter mit.

Die Pleite werde den Einlagensicherungsfonds mit rund 158 Millionen Dollar belasten. Nach zuletzt veröffentlichten Daten sichert die Institution US-Konten über insgesamt rund 45 Milliarden Dollar ab.

Weitere Banken werden pleite gehen

Die Zahl insolvenzgefährdeter Banken war in den USA zuletzt auf den höchsten Stand seit fünf Jahren gestiegen. Die Aufsichtsbehörden rechnen mit weiteren Pleiten in diesem und im kommenden Jahr.

Die bislang folgenschwerste Pleite in der US-Geschichte war der Zusammenbruch der Sparkasse Washington Mutual (WaMU). Das WaMu- Bankengeschäft ging per Notverkauf an den Rivalen JPMorgan. Die 1889 gegründete Sparkasse hatte schon Milliarden- Abschreibungen hinnehmen müssen und war zuletzt auf der Suche nach einem Käufer. Im laufenden Jahr mussten in den USA bereits 16 Banken geschlossen werden.

SDA/vin

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