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120 Milchbauern protestieren für höheren Milchpreis

Sie bemängeln, dass ein Drittel Deutschschweizer Milchbauern noch keine Preiserhöhung erhalten hat. Die Verarbeiter fordern derweil bereits wieder tiefere Preise.

Bei dem Drittel handle es sich um diejenigen Bauern, die in Siloverbotszonen Milch für Käsereien produzierten. Aber auch die übrigen Milchbauern würden meist nur fünf oder fünfeinhalb Rappen pro Liter mehr erhalten. Seit der Einigung der verantwortlichen Marktakteure im Juni seien 15 Wochen vergangen.

Die Milchbauern werfen den Verarbeitern eine gezielte Strategie der Überproduktion vor, die den Bauern schade. «Überschüsse sind sinnlos und reine Ressourcenverschwendung», schreibt die Big-M.

Verarbeiter wollen weniger zahlen

Die Milchverarbeiter hatten derweil in den letzten Tagen verkündet, sie hielten den aktuellen Produzentenpreis für zu hoch angesichts der Schweizer Überproduktion und der Preisentwicklung in Europa.

Die Diskussionen stehen im Zusammenhang mit den für heute Nachmittag angesetzten Verhandlungen über den Käsereimilchpreis für Greyerzer. Das Ergebnis werde wegweisend sein auch für andere Sorten, sagte Martin Haab, Co-Präsident von Big-M.

SDA/oku

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