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Unia kritisiert Arbeitsbedingungen bei Migros Genf

Die Gewerkschaft Unia kritisiert die Arbeitsbedingungen bei der Migros Genf.

Diese hätten sich durch den Stellenabbau im laufenden Jahr verschlechtert. Der Druck auf die Angestellten sei gestiegen. Dabei schreibe die Migros Genf trotz der Frankenstärke immer noch Gewinne. Bereits zwischen 2008 und 2010 sei der Personalbestand der Migros Genf um 2,6 Prozent gesunken, sagte Unia-Sekretär Joël Varone am Montag vor den Medien in Genf. Seit Januar dieses Jahres seien bereits 100 Stellen durch Pensionierungen, Abgänge oder Entlassungen abgebaut worden. 25 weitere Stellen stünden noch zur Streichung an. Das sei eine Reduktion des Personalbestands um 3,4 Prozent im laufenden Jahr, sagte Varone. Diese Massnahmen begründe die Migros mit der Frankenstärke und den Preissenkungen. Dabei habe der Migros-Konzern in den letzten drei Jahren 2,4 Milliarden Fr. Gewinn erzielt. Davon stammten 25 Millionen Fr. von der Migros Genf. Die Streichung von 125 Stellen bringe Einsparungen von 8 Millionen Fr. auf dem Rücken der Angestellten, ohne die Gewinne zu gross zu beeinträchtigen, beklagte Varone. Zurück zu einer Sechs-Tage-Woche für gewisse Mitarbeitende, flexible Arbeitszeiten, geforderte Vielseitigkeit, Druck: Die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen sei schädlich für die Gesundheit der Angestellten. Die geplante durchschnittliche Lohnerhöhung um 0,5 Prozent für nächstes Jahr mache rund 20 Fr. pro Monat aus. Damit würden die Löhne praktisch eingefroren, beklagte die Unia, die an den Lohnverhandlungen nicht teilnimmt.

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