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und Rüstung EADS bleibt nur knapp in der Gewinnzone

Paris Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS ist wegen Verlusten beim Riesenflugzeug A380 und höherer Entwicklungskosten nur knapp in der Gewinnzone geblieben.

Zwischen Januar und September verdiente der Mutterkonzern des Flugzeugbauers Airbus unter dem Strich 198 Mio. Euro. Das ist fast ein Drittel weniger als ein Jahr zuvor. Das dritte Quartal steuerte dazu nur 13 Mio. Euro bei. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen sank um 28 Prozent auf 784 Mio. Euro. Der Umsatz legte hingegen um sechs Prozent auf fast 31,6 Mrd. Euro zu. Die einsetzende Erholung der Luftfahrtbranche mache sich zunehmend in der Bilanz bemerkbar, sagte Konzernchef Louis Gallois am Freitag. Dank der guten Geschäftsentwicklung bei der Tochter Airbus hob der Konzern seine operative Gewinnprognose für das Gesamtjahr leicht an. Mindestens 1,1 Mrd. Euro will der Konzern 2010 erwirtschaften. Zuvor war EADS von rund einer Milliarde Euro ausgegangen. Für das dritte Quartal wies EADS ein Plus beim operativen Gewinn von 88 Prozent auf 378 Mio. Euro aus. Unter dem Strich machte der Konzern wieder einen Gewinn von 13 Mio. Euro nach einem Verlust von 87 Mio. Euro ein Jahr zuvor. Der Umsatz stieg um 18 Prozent auf rund 11,3 Mrd. Euro. Für das Gesamtjahr rechnet EADS weiterhin mit Erlösen von über 44 Mrd. Euro. Die Stimmung bei EADS wird von der wieder einsetzenden Investitionsbereitschaft der Fluggesellschaften gehoben. Airbus geht daher davon aus, in diesem Jahr Bestellungen für bis zu 500 Flugzeuge einheimsen zu können. Das bisherige Ziel von 400 Aufträgen wurde mit 421 Bestellungen Ende Oktober bereits übertroffen.

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