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Übernahmekommission setzt Statutenänderungen bei ADB ausser Kraft

Beim Westschweizer Technologieunternehmen Advanced Digital Broadcast (ADB) hat die Schweizerische Übernahmekommission eine im Juni eingeführte Statutenänderung ausser Kraft gesetzt.

Die Änderung hatte Aktionäre von der Pflicht befreit, ein Kaufangebot für die restlichen Aktien zu machen, wenn ihre Beteiligung die Schwellen von 33 1/3 Prozent respektive 49 Prozent überschreitet. Eine solches Angebot müsste die Aktionärsgruppe um Firmengründer, Verwaltungsratspräsident und Unternehmenschef Andrew Rybicki nun wieder machen, wenn sie ihr gegenwärtiges Aktienpaket von über 40 Prozent an ADB weiter aufstocken wollte. Der ADB-Verwaltungsrat kommentierte den Entscheid der Übernahmekommission vorerst nicht. Er werde sich innerhalb einer Woche dazu äussern, hiess es in einer Mitteilung vom Freitag. ADB stellt Settop-Boxen für digitales Fernsehen her, will sich nun aber auf Software im Multimedia-Bereich konzentrieren.

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