Zum Hauptinhalt springen

Top-Segement der Schweizer Hotels läuft besser als der Rest

Die vornehmsten unter den Schweizer Luxushotels haben 2011 ein vergleichsweise gutes Jahr hinter sich.

Die 39 Nobelherbergen der Vereinigung «Swiss Deluxe Hotels» weisen höhere Übernachtungszahlen aus als die übrigen Fünf-Sterne-Häuser des Landes. Die Zahl der Logiernächte sei im Vergleich zum Vorjahr um 4 Prozent auf 850'000 gestiegen, teilte die Vereinigung am Montag mit. Der Gästerückgang aus den Euroländern infolge des starken Frankens sei mit Reisenden aus aufstrebenden überseeischen Ländern wie China, Indien und Brasilien kompensiert worden, hiess es. Über in Drittel der Gäste kamen aber weiterhin aus der Schweiz. Die Zahl der Schweizer Gäste sei 2011 sogar etwas gestiegen, teilten die Hotels mit. 16 Prozent der Menschen, die in den prachtvollen Häusern abstiegen, waren Deutsche, gefolgt von Amerikanern (12 Prozent), Asiaten (11 Prozent) und Briten (8 Prozent). Aus dem finanzstarken Mittleren Osten kamen 5 Prozent der Gäste. Zusammen kommen die 39 Häuser, zu denen zum Beispiel das «Baur au Lac» in Zürich, das «Palace» in St. Moritz oder das «Beau-Rivage» in Lausanne gehören, auf 1,44 Milliarden Fr. Umsatz. Das seien 3 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Rückgang habe ausser mit der Frankenstärke auch mit dem schlechten Sommerwetter zu tun. Die Investitionen in die Luxushäuser sind weiterhin umfangreich. Im vergangenen Jahr hätten die Besitzer 250 Millionen Fr. ausgegeben. In den vergangenen fünf Jahren habe sich der Betrag auf 2,65 Milliarden Fr. belaufen. In den kommenden fünf Jahren wollen die Betreiber 620 Millionen Fr. einsetzen, um die Häuser auf den neusten Stand zu halten.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch