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Tiefkühl-Hersteller Iglo schmückt sich für Verkauf

Hamburg/Feltham Der Tiefkühlkost-Spezialist Iglo schmückt sich für einen Verkauf.

2011 sei aus eigener Sicht das beste Geschäftsjahr bisher gewesen, teilte das Unternehmen am Montag in Hamburg mit. Das Ergebnis vor Zinsen und anderen Abzügen sei um 7,0 Prozent auf knapp 326 Millionen Euro geklettert, der Umsatz der Gruppe stieg um 1,4 Prozent auf 1,57 Milliarden Euro. Unterm Strich fiel jedoch wegen hoher Kosten für den Schuldendienst ein Verlust von 82 Millionen Euro nach minus 72 Millionen im Vorjahr an. Für den Fischstäbchen-Hersteller haben mehrere Investoren Interesse angemeldet, nach Angaben der «Financial Times Deutschland» hat der Verkaufsprozess bereits begonnen. Als Verkaufserlös werden in der Finanzbranche zwischen 2,6 und 3,0 Milliarden Euro kolportiert. Als ein Interessent gilt Nestlé. Dr. Oetker hatte bereits abgewunken. Als aussergewöhnliche Belastung nannte die Iglo Foods Holdings Ltd. mit Sitz im britischen Feltham unter anderem Kosten von knapp 20 Millionen Euro für die Integration der italienischen Findus-Gruppe. Der britische Finanzinvestor Permira hatte Iglo 2006 für 1,7 Milliarden Euro vom Nahrungs- und Waschmittelkonzern Unilever übernommen. Für 805 Millionen Euro kam die italienische Iglo-Schwester Findus hinzu. Die Iglo GmbH in Deutschland hat zwei Produktionswerke in Bremerhaven und im münsterländischen Reken und insgesamt rund 1400 Mitarbeitenden.

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