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Tepco weist wegen Atomkatastrophe Milliardenverlust aus

Tokio Der japanische Energie-Konzern Tepco, der auch das havarierte Atomkraftwerk Fukushima betreibt, hat im ersten Quartal seines Geschäftsjahres 2011/12 einen Milliardenverlust angehäuft.

Wegen der Kosten für die Atomkatastrophe habe unter dem Strich ein Fehlbetrag von umgerechnet rund 5,57 Milliarden Franken (572 Milliarden Yen) gestanden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Der Umsatz sank um sieben Prozent. Allein für die Entschädigung von Opfern musste Tepco umgerechnet 3,6 Milliarden Euro verbuchen. Die schlimmste Atomkatastrophe seit Tschernobyl hat die Überlebensfähigkeit von Tepco infrage gestellt. Die Chancen sind aber gestiegen, seitdem das Parlament in Japan vergangene Woche einen Rettungsplan verabschiedet hat. Er sieht vor, dass sich auch der Steuerzahler sowie andere Versorger des Landes an den Kosten des Wiederaufbaus beteiligen.

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