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Telekom Austria darf länger um serbische Telekom buhlen

Frankfurt Das Feilschen zwischen Serbien und Telekom Austria um die zum Verkauf stehenden Telekom Srbija geht in die Verlängerung.

Die Landesregierung gibt dem österreichischen Telefon-Riesen drei Wochen länger Zeit, um sein Angebot von knapp einer Milliarden Euro für die Mehrheit an Telekom Srbija noch aufzubessern. Das serbische Finanzministerium habe «wegen laufender Gespräche und der Notwendigkeit weiterer Informationen die Frist für eine Anpassung des Angebots» bis zum 3. Mai verlängert, teilte Telekom Austria am Dienstag mit. Ursprünglich hatten die Österreicher bis Dienstag Zeit, um ihre Offerte aufzubessern. Die Preisvorstellungen liegen bislang weit auseinander: Serbien will für einen 51-Prozent-Anteil an dem Telekom-Unternehmen 1,4 Milliarden Euro - die Österreicher wollen bislang lediglich 950 Millionen Euro zahlen und versprechen, später noch weitere 450 Millionen Euro investieren zu wollen. Die Ausgangsposition von Telekom Austria ist aber komfortabel, da sie der einzige Bieter ist. Andere Interessenten wie die Deutsche Telekom hatten sich bereits vor Monaten zurückgezogen. Serbien hält 80 Prozent am ehemaligen Staatsmonopolisten, die restlichen Anteile liegen beim griechischen Telekom-Konzern OTE. Die Belgrader Regierung will 31 Prozent und OTE sein komplettes 20-Prozent-Paket an Telekom Srbija veräussern. Serbien würde nach der Transaktion noch 49 Prozent halten.

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