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Swissprinters will nicht mit Gewerkschaft Syndicom verhandeln Syndicom erhebt schwere Vorwürfe

Nach dem Entscheid zur Schliessung des Betriebes in Renens VD mit seinen 126 Arbeitsplätzen will das Druckunternehmen Swissprinters die Gewerkschaft Syndicom nicht am Verhandlungstisch.

Syndicom kritisiert dies scharf und appelliert an den Branchenverband der grafischen Industrie, Viscom. Die Leitung von Swissprinters weigere sich, auch auf so gut wie alle Forderungen des Personals einzugehen, die Syndicom vorgebracht habe, schreibt die Gewerkschaft am Freitag in einem Communiqué. Syndicom hatte die Teilnahme an den Verhandlungen mit der Firmenleitung, an den Arbeitsgruppen im Rahmen des Konsultationsverfahrens und an den Mitarbeiterversammlungen gefordert. Den Auftrag zu Verhandlungen mit der Chefetage habe Syndicom von einer Vollversammlung des Personals erhalten, kritisiert die Gewerkschaft. Syndicom spricht von Missachtung der Sozialpartnerschaft und der Rechte der Angestellten durch Swissprinters. Syndicom habe offiziell bei der Viscom interveniert. Der Branchenverband solle durchsetzen, dass die Sozialpartner die im Gesamtarbeitsvertrag (GAV) eingegangenen Verpflichtungen respektierten. Den GAV habe auch Swissprinters unterschrieben, hiess es. Swissprinters war am Freitag für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

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