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Supermarktkette Carrefour baut bis zu 600 Stellen ab Verluste im ersten Halbjahr aber deutlich verringert

Paris Der weltweit zweitgrösste Handelskonzern Carrefour hat die Streichung von bis zu 600 Stellen in Frankreich angekündigt.

Die Arbeitsplätze sollten in der Verwaltung wegfallen, teilte die Unternehmensleitung am Mittwoch mit. Der Wegfall der Stellen solle über freiwillige Abgänge erfolgen. Der Handelskonzern, der weltweit 412'000 Mitarbeiter beschäftigt, davon 115'000 in Frankreich, hatte einen Gewinneinbruch um 14,3 Prozent im vergangenen Jahr hinnehmen müssen. Das Unternehmen hatte für den schwachen Gewinn von 371 Millionen Euro im Jahr 2011 die Schwierigkeiten in Südeuropa sowie mit den französischen Grossmärkten verantwortlich gemacht. Der Konzern will als Konsequenz aus der Entwicklung weniger Grossmärkte als geplant in Europa eröffnen. Für das erste Halbjahr 2012 meldete das Unternehmen am Donnerstag einen Verlust von 31 Millionen Euro und damit deutlich weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Schwierigkeiten in Südeuropa und vor allem in Spanien und Griechenland konnten durch ein Wachstum insbesondere in Lateinamerika ausgeglichen werden. Die Supermarktkette hat seit dem Frühjahr einen neuen Chef: Georges Plassat, bisher an der Spitze des Textilkonzerns Vivarte, übernahm die Leitung vom Schweden Lars Olofsson, der seit 2009 Carrefour-Chef war.

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