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Sulzer hält am Standort Winterthur fest

Der Industriekonzern Sulzer will auch nach Verkauf des Firmenareals in Winterthur an seinem traditionellen Standort festhalten.

«Wir sind seit gut 175 Jahren in Winterthur, das wirft man nicht so einfach weg», sagte Sulzer Chef Ton Büchner im Interview mit der Zeitung «Sonntag». Zwar sei der Konzern nicht mehr so eng mit der Stadt verknüpft wie früher. «Aber das heisst nicht, dass wir jetzt das Herz für Winterthur verloren haben. Wir sind glücklich hier, und ich sehe keinen Grund, den Hauptsitz zu verlegen», sagte Büchner weiter. Vergangene Woche hatte Sulzer für rund 82 Mio. Franken das Liegenschaften- und Immobilienportfolio, das schweizweit 400'000 Quadratmeter Land umfasst, an den Baukonzern Implenia verkauft. Damit ist auch das Sulzer-Areal mit 230'000 Quadratmeter Land in der Nähe des Stadtzentrums Winterthur und im Entwicklungsgebiet Neuhegi/ Grüze nicht mehr im Eigentum des Konzerns. Sulzer habe verkauft, weil die Fläche nicht mehr für die Produktion gebraucht werde, so Büchner. Doch dass das Geld in Zukäufe fliessen könnte, schliesst er nicht aus. «Für uns ist momentan alles möglich: Zukäufe unter 50 Millionen, zwischen 50 und 200 Millionen und auch solche über 200 Millionen». Dabei richtet Sulzer den Blick vor allem auf die Schwellenländer.

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