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Studie: Versicherer nehmen Kunden zu wenig ernst

Versicherungskunden schauen genau auf Preise, die angebotenen Dienstleistungen und den persönlichen Kontakt zu ihrem Berater.

Die grossen Versicherer in der Schweiz, Deutschland und Österreich nehmen laut einer Studie die Kundenbedürfnisse aber noch zu wenig wahr. Sowohl bei Lebens- als auch bei Sachversicherungen sind Kunden in diesen Ländern heute viel besser informiert als die Konzerne glauben, wie der am Donnerstag veröffentlichte Bericht der Managementberatungsfirma Accenture und der Universität St. Gallen festhält. Neue Medien wie das Internet machten Produkte und Preise für den Kunden transparenter und besser vergleichbar. Viele der Versicherer vertrauten aber noch stark auf ihre Markenstärke. Nur 19 Prozent der Anbieter von Lebensversicherungen spüren laut der Umfrage einen Veränderungsdruck, der von den Kunden ausgeht. In der Sachversicherung sind es 29 Prozent, wie die Befragung von 762 Managern der grössten Versicherer und rund 1500 Versicherungskunden in den deutschsprachigen Ländern zeigt. Am stärksten in der Lebensversicherung und in der Vorsorge zeige sich das Bedürfnis der Kunden nach persönlichem Kontakt zu einem Berater, schreiben die Verfasser der Studie. Eine sehr deutliche Mehrheit der Kunden habe mehr Vertrauen in den Berater als in das Versicherungsunternehmen.

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