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Studie: Deutsche Firmen leiden zunehmend unter Industriespionage

München Durch Industriespionage werden deutsche Unternehmen jährlich um Milliarden geschädigt.

54 Prozent der 600 befragten Unternehmen hätten bereits Erfahrungen mit Hackerangriffen oder Geheimnisverrat gemacht, heisst es in einer am Montag publizierten Studie. Den Schaden schätzen die Studienautoren von der deutschen Sicherheitsberatung Corporate Trust auf rund 4,2 Milliarden Euro pro Jahr. Vor allem die Unternehmen mittlerer Grösse litten unter den kriminellen Machenschaften, bei denen die Hacker immer aggressiver vorgehen würden. Eine vergleichbare Studie hatte es zuletzt 2007 gegeben. «Es ist erschreckend festzustellen, wie die Industriespionage in den vergangenen Jahren explodiert ist», erklärte Corporate-Trust-Chef Christian Schaaf am Montag bei der Vorstellung der Studie in München. Vor allem im Internet sei die Spionage inzwischen professionell organisiert. Den grössten Anteil an der Spionage habe allerdings mit einem Anteil von 47,8 Prozent der Verrat durch eigene Mitarbeiter. In 46,8 Prozent der Fälle würden Daten von externen Personen gestohlen.

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