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Starker Franken belastet MEM-Industrie

Die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie in der Schweiz erholt sich langsam von der Krise: Die Unternehmen konnten in den ersten neun Monaten erneut das Auftragsvolumen steigern.

Der starke Franken bereitet der Branche aber Sorgen. In den ersten neun Monaten 2010 verzeichnete die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie 12,1 Prozent mehr Aufträge als in der Vorjahresperiode, wie der Branchenverband Swissmem am Freitag mitteilte. Die Bestellungen aus dem Inland mit einem Plus von 12,2 Prozent und jene aus dem Ausland (&11,9 Prozent) entwickelten sich dabei fast im Gleichschritt. Die Umsätze sanken nach neun Monaten 3,4 Prozent unter die Vorjahreswerte. Der schwache Euro drückte auf die Umsätze im Ausland (-5,9 Prozent). In der Schweiz konnten die Betriebe dagegen um 5,4 Prozent zulegen. Im dritten Quartal verzeichneten die MEM-Betriebe gar erstmals seit sieben Quartalen ein hauchdünnes Wachstum. So stieg der Umsatz zum Vorjahresquartal um 0,1 Prozent. Das Wachstum beim Bestellungseingang (&5 Prozent) schwächte sich allerdings gegenüber dem ersten Halbjahr 2010 (&15,7 Prozent) markant ab. Die Gründe für die Abschwächung sieht Swissmem im starken Franken. Dieser dürfte sich dämpfend auf den Bestellungseingang ausgewirkt haben. Zwar sei der Euro in den letzten Wochen nicht schwächer geworden, dafür habe Dollar gegenüber dem Franken an Wert verloren. Die USA sind nach der EU der zweitwichtigste Wirtschaftsraum für die MEM-Industrie. Für 2011 gibt sich Swissmem verhalten optimistisch: Der Branchenverband rechnet zwar mit einer weiterhin positiven Entwicklung. Die Wachstumsdynamik dürfte sich jedoch verlangsamen.

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