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Stapelweise Banknoten gegen die Panik der Kunden

Ein Bankrun in China geht um die Welt. Der Fall zeigt, wie gross die Angst vor einem Finanzkollaps im Reich der Mitte ist. Die Bank selbst behilft sich auf äusserst witzige Art.

«Seht, wir haben Geld»: Eine Angestellte der Jiangsu Sheyang Rural Commercial Bank spricht mit einer Kundin, umgeben von bündelweise Banknoten. (26. März 2014)
«Seht, wir haben Geld»: Eine Angestellte der Jiangsu Sheyang Rural Commercial Bank spricht mit einer Kundin, umgeben von bündelweise Banknoten. (26. März 2014)
Carlos Barria, Reuters
Schlange stehen: Zahlreiche Chinesen versammeln sich vor der Bankfiliale in Yancheng, um ihre Ersparnisse abzuheben. (26. März 2014)
Schlange stehen: Zahlreiche Chinesen versammeln sich vor der Bankfiliale in Yancheng, um ihre Ersparnisse abzuheben. (26. März 2014)
Carlos Barria, Reuters
... die ähnlich wie Ziegel zu einer Mauer gestapelt wurden, um den Leuten zu zeigen, dass ihre Ersparnisse nicht in Gefahr sind.
... die ähnlich wie Ziegel zu einer Mauer gestapelt wurden, um den Leuten zu zeigen, dass ihre Ersparnisse nicht in Gefahr sind.
via qz.com
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Alles fing mit einem Gerücht an: Irgendwo an einem Bankschalter in einem kleinen chinesischen Ort soll sich ein Angestellter geweigert haben, einem Kunden 200'000 Yuan auszuzahlen – rund 30'000 Franken. Ob es stimmt oder nicht und was die Gründe dafür waren – egal. Aber das Gerücht verbreitete sich– zusammen mit der Angst, der Bank könnte das Geld ausgehen. Am Montag kamen die ersten Kunden, um ihr Erspartes in Sicherheit zu bringen. Am Dienstag bildeten sich lange Schlangen – und die Panik schwappte auf mindestens drei andere Ortschaften in der Region über.

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