Zwei Schuldsprüche und ein Freispruch im LuxLeaks-Skandal

Drei Franzosen standen wegen Enthüllung geheimer Finanzdaten vor Gericht. Heute hat der Richter die Urteile gefällt.

Schuldig gesprochen: Der ehemalige Mitarbeiter von PricewaterhouseCoopers Antoine Deltour. (26. April 2016)

(Bild: Keystone)

Im Prozess um die Enthüllungen im sogenannten «LuxLeaks«-Skandal sind zwei ehemalige französische Mitarbeiter der Unternehmensberatung PwC zu Bewährungsstrafen verurteilt worden. Ein ebenfalls angeklagter französischer Reporter wurde freigesprochen.

Die früheren Unternehmensberater erhielten am Mittwoch zwölf beziehungsweise neun Monate Haft auf Bewährung, weil sie zehntausende Dokumente über dubiose Steuerpraktiken multinationaler Konzerne in Luxemburg weitergegeben hatten.

Fast 30'000 Dokumente entwendet

Das luxemburgische Gericht verurteilte die ehemaligen Mitarbeiter von PricewaterhouseCoopers (PwC) zudem zu Geldstrafen in Höhe von 1500 und 1000 Euro, die ebenfalls zur Bewährung ausgesetzt wurden, wie Gerichtspräsident Marc Thill mitteilte. Die Staatsanwaltschaft hatte für die Ex-PwC-Mitarbeiter 18 Monate Haft gefordert - die Verteidigung hingegen Freisprüche für alle drei Franzosen.

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