Plädoyer für einen optimistischen Blick in die Zukunft der Schweiz

Die Digitalisierung fordert die Schweizer Wirtschaft heraus. Ihr Dachverband Economiesuisse rückt deren Potenzial in den Vordergrund und stellt verschiedene Zukunftsszenarien zur Debatte.

Der technologische Fortschritt ermöglicht neue Geschäftsmodelle und schafft Mehrwert: Das betont der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse und warnt davor, mit «Regulierungsrezepten von gestern» darauf zu reagieren. Statt neue Konkurrenten wie Uber oder Airbnb zu bestrafen, solle die Politik lieber bisherigen Anbietern mehr Freiheiten geben – nach dem Motto «Gleich lange Spiesse für alle». Ängsten dürfe nicht mit Protektionismus begegnet werden.

«Mit viel Selbstvertrauen»

Es sei wichtig, jetzt die Weichen richtig zu stellen, sagte Economiesuisse-Präsident Heinz Karrer gestern bei der Präsentation der Studie «Zukunft digitale Schweiz», die der Wirtschaftsdachverband zusammen mit der Denkfabrik Wire verfasste. Unter anderem stellen die Studienverfasser darin verschiedene Szenarien zur Diskussion, welche die digitale Schweiz von morgen umreissen (siehe Texte unten).

Manche dieser Szenarien würden bereits als Wachstumsmärkte gehandelt, andere seien noch wenig bekannt, schreiben die Autoren. Weil es keine fixen Prognosen gebe, gehe es darum, Möglichkeiten aufzuzeigen. Dabei liessen sich auch neue Berufsbilder erahnen, die man sich heute noch gar nicht ausmalen könne.

Damit die Schweiz als Gewinnerin der Digitalisierung hervorgeht, muss sie laut Economiesuisse die Herausforderungen «positiv, offen und mit viel Selbstvertrauen» angehen. Die Schweiz stehe erst am Anfang ihrer Reise. Nach Ansicht des Wirtschaftsdachverbandes kann sie diese aber erfolgreich schaffen.

sda/bw

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