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SR Technics: Gewerkschaft rechnet mit weniger als 200 Entlassungen VPOD will Abfederung des Stellenabbaus durch Kurzarbeit

Die Gewerkschaft VPOD rechnet beim SR-Technics- Stellenabbau mit weniger als 200 Entlassungen.

Viele Stellen seien bereits nicht mehr besetzt worden, sagte Gewerkschaftssekretär René Zurin der Nachrichtenagentur sda. Es sei im Moment aber schwierig abzuschätzen, wie viele Entlassungen es schlussendlich gebe. Ganz verhindern könne man diese nicht, sagte Zurin. Die Arbeitnehmervertreterin lote derzeit zusammen mit dem Unternehmen aus, wo Kurzarbeit eingeführt werden könnte. «Wir sind dabei, Vorschläge einzubringen», sagte Zurin. SR Technics hat mit den Sozialpartnern das Konsultationsverfahren aufgenommen. Bei den Gesprächen dabei sind neben dem VPOD auch die Personalvertretungen KV-Schweiz und PUSH. Keine Sondermassnahmen des Kantons Der Zürcher Regierungsrat wollte auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda keine Stellung beziehen. Ein Stellenabbau sei immer zu bedauern, sagte eine Sprecherin des Amts für Wirtschaft und Arbeit des Kantons. Die Folgen solcher Entlassungen seien immer schwer abzusehen. Wie es sich bei den verschiedenen Entlassungswellen der Banken im Zuge der Finanzkrise gezeigt habe, würden viele Betroffene noch innerhalb der Kündigungsfrist eine neue Stelle finden. Es gebe daher erfahrungsgemäss wenige Arbeitslose. Einige Betroffene dürften zudem in anderen Kantonen wohnen, was Einschätzungen zu den Folgen für dem Kanton zusätzlich erschwere. Dienstleistungen des Kantons zur Stellensuche stünden den betroffenen SR-Technics-Mitarbeitern selbstverständlich immer zur Verfügung, sagte die Sprecherin. Sondermassnahmen wie beim Swissair- Grouding vor zehn Jahren, als Tausende ihre Jobs verloren, plane der Kanton Zürich aber nicht.

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