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Spanische Notenbank übernimmt Banco de Valencia

Madrid Die wegen der geplatzten Immobilienblase in Not geratene Banco de Valencia wird von der spanischen Zentralbank übernommen.

Die Behörde habe eingewilligt, die Kontrolle über das Geldhaus zu übernehmen, teilte die Banco de Valencia am Montag mit. Der Notenbank zufolge wird der Restrukturierungsfonds FROB das Kapital des Institutes mit einer Milliarden Euro stärken und eine Kreditlinie über zwei Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Die Banco de Valencia ist die kleinste börsengehandelte Bank Spaniens. Die Bilanz des Unternehmens wird seit dem Platzen der Blase im Jahr 2007 durch faule Kredite belastet. Sie waren an Immobilienfirmen vergeben worden. Die Banco de Valencia ist vor allem in der Region Levante aktiv, die von der Krise besonders hart getroffen wurde. Die Aktien des Unternehmens wurden am Montag von Handel ausgesetzt.

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