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Sorgen um Spanien sorgen an Tokioter Börse für Verluste

Tokio Der japanische Aktienmarkt hat am Dienstag leichte Verluste verzeichnet.

Der Nikkei-Index verlor zum Ende des Vormittagshandels 0,3 Prozent und stand bei 8699 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index notierte kaum verändert bei 739 Punkten. Am Montag hatte der Nikkei in der Euphorie nach dem Sieg der Konservativen bei der griechischen Parlamentswahl noch ein Ein- Monatshoch erreicht. Händler begründeten die Entwicklung mit erneut aufkommenden Sorgen über ein Übergreifen der Schuldenkrise auf Spanien und die Lage des dortigen Bankensektors. Die Rendite für zehnjährige spanische Staatsanleihen stieg auf 7,2 Prozent, den höchsten Stand seit Einführung des Euro. Verluste mussten in Tokio vor allem Aktien japanischer Stahlhersteller verzeichnen. US-Konkurrent AK Steel kündigte an, dass der Gewinn im zweite Quartal unter den Erwartungen der Experten liegen werde. An der Wall Street war die Erleichterung über den Wahlsieg der griechischen Sparbefürworter am Montag rasch verpufft. Auch in den USA drückten die Furcht vor einem Übergreifen der Schuldenkrise auf Spanien und Italien auf die Stimmung. Dem Schweizer Aktienmarkt verlieh das griechische Wahlresultat am Montag insgesamt leichten Auftrieb.

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