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So stieg Globus auf – und so kam der Fall

Zu Beginn verkauften die Warenhäuser noch «Bettschuhe» und «Kniewärmer». Dann kamen Expansion und neue Besitzer. Und es ging bergab.

Die österreichische Signa und die thailändische Central Group übernehmen gemeinsam Globus – hier die Filiale an der Bahnhofstrasse in Zürich. Foto: Keystone

Die österreichische Signa und die thailändische Central Group übernehmen gemeinsam Globus – hier die Filiale an der Bahnhofstrasse in Zürich. Foto: Keystone

Philipp Felber-Eisele@PhilippFelber

«Ein Ei liegt still verlassen da/draussen in der Wüste Sahara»: Was sich ein wenig holprig reimt, ist der Start einer Erfolgsgeschichte. Denn aus dem Ei schlüpte kurze Zeit später Globi. Als der blaue, papageiähnliche Vogel das erste Mal als Bildergeschichte in Schweizer Tageszeitungen erschien, feierte die Warenhauskette Globus ihren 25-jährigen Geburtstag. Der Vogel, der übrigens bereits 1932 seine typischen karierten Hosen trug, war das Maskottchen des Detailhändlers. Umso erstaunlicher sein Werdegang: Er wurde über die Jahre wertvolles Schweizer Kulturgut. Und trägt bis heute den Namen jenes Ladens, der ihn einst zu Werbezwecken erfand – auch wenn die direkte Verbindung von Globus zu Globi heute weniger ersichtlich ist denn je.

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