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SNB trifft Massnahmen gegen starken Franken

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) ergreift Massnahmen gegen den starken Franken: Sie strebt ab sofort einen Dreimonats-Libor so nahe bei Null wie möglich an und verengt das Zielband entsprechend.

Zudem wird sie die Liquidität am Franken- Geldmarkt massiv erhöhen, wie sie am Mittwoch mitteilte. Sie beabsichtigt, die Giroguthaben der Banken bei der SNB von derzeit rund 30 Milliarden Fr. auf 80 Milliarden Fr. auszudehnen. Mit sofortiger Wirkung wird die SNB darum auslaufende Repos und SNB Bills nicht mehr erneuern und ausstehende SNB Bills zurückkaufen, bis der angestrebte Girobestand erreicht ist. Beim Dreimonats-Libor, über den die SNB den Zins steuert, strebt sie einen tieferen Satz an. Sie verengt das Zielband von 0-0,75 Prozent auf 0-0,25 Prozent. Die SNB nehme die fortwährende Verschärfung der geldpolitischen Rahmenbedingungen nicht tatenlos hin, heisst es in der Mitteilung. Seit der letzten vierteljährlichen Lagebeurteilung der SNB hätten sich die globalen Wirtschaftsaussichten und auch die Aussichten für die Schweizer Wirtschaft eingetrübt. Bei Bedarf werde es zu weiteren Massnahmen gegen den starken Franken kommen.

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