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SNB greift bei Trump-Sieg am Devisenmarkt ein

Die Schweizerische Nationalbank wappnet sich für den Ernstfall. Sollte Donald Trump die US-Wahlen gewinnen, steht die Währungshüterin bereit, zu intervenieren.

«Mein Team ist bereit»: Nationalbank-Direktorin Andréa Maechler vor den Medien in Bern. (16. Juni 2016)
«Mein Team ist bereit»: Nationalbank-Direktorin Andréa Maechler vor den Medien in Bern. (16. Juni 2016)
Lukas Lehmann, Keystone

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat mitgeteilt, dass sie bei Unsicherheiten wegen den US-Wahlen eingreifen würde, um den Franken zu schwächen. «Wie bei der Brexit-Abstimmung, wir stehen bereit. Die Nationalbank wird da sein, um – wenn nötig – an den Devisenmärkten einzugreifen», erklärt Nationalbank-Direktorin Andréa Maechler im Gespräch mit dem Wirtschaftsmagazin «ECO» von SRF, das am heutigen Montagsabend ausgestrahlt wird.

«Ich werde natürlich keine Aussagen machen über mögliche Resultate oder auch Auswirkungen auf den Schweizer Franken oder die Finanzmärkte. Die Unsicherheiten sind gross», fügte Maechler an.

Die Krisenwährung Schweizer Franken

Bei einem Wahlsieg von Donald Trump gilt es ausgemacht, dass es an den Finanzmärkten zu starken Verwerfungen kommt. Dies würde tendenziell eine Flucht in den sicheren Hafen des Frankens begünstigen und den Franken stärker machen, was die Nationalbank unter allen Umständen verhindern will.

Die SNB hatte bereits im Vorfeld der Brexit-Abstimmung mitgeteilt, dass sie bei Unsicherheiten intervenieren würde, um den Franken zu schwächen.

(SDA)

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