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Siemens und Nokia pumpen Milliarde in Tochter NSN

München Siemens und Nokia pumpen eine Milliarde Euro in ihre schlingernde Netzwerktochter Nokia Siemens Networks (NSN).

Jeder Partner schiesse eine halbe Milliarde zu, um «die finanzielle Position von NSN weiter zu stärken», teilten die beiden Konzerne am Donnerstag mit. Zudem tauschen sie den Aufsichtsratschef des Gemeinschaftsunternehmen aus: Statt dem früheren Nokia-Chef Olli- Pekka Kallasvuo werde der Telekommunikationsmanager Jesper Ovesen das Kontrollgremium leiten, hiess es. Ovesen war zuletzt Finanzchef des dänischen Telekom-Unternehmens TDC. Der Siemens-Gewinn im laufenden Quartal bleibt von der Finanzspritze unberührt. Das Geld fliesse aus der Barschaft des Konzerns ab, dafür erhielten Siemens wie Nokia die gleiche Anzahl von Vorzugsaktien an NSN, sagte ein Unternehmenssprecher.

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