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Siegfried erzielt Gewinnsprung dank neuem Medikament

Der Pharmawirkstoff- und Medikamentehersteller Siegfried hat in der ersten Jahreshälfte von der Markteinführung eines neuen Medikamentes profitiert.

Auf den ausgewiesenen Umsatz hat sich das aber nur marginal ausgewirkt, da im Geschäft mit Pharmawirkstoffen tiefere Rohstoffkosten eins zu eins an die Kunden weitergegeben wurden. Der Umsatz fiel mit 178,7 Millionen Fr. denn nur 2,9 Prozent höher aus als im Vorjahr, wie Siegfried am Donnerstag mitteilte. Der Bruttogewinn stieg dagegen um 29 Prozent auf 40,1 Millionen Franken, der operative Gewinn vor Abschreibungen (Ebitda) um 32,3 Prozent auf 21,3 Millionen Franken. Unter dem Strich blieb Siegfried mit 13,2 Millionen Fr. von Januar bis Juni dieses Jahr deutlich mehr übrig als 2011, als der Reingewinn 1,9 Millionen Fr. betrug. Für den weiteren Verlauf des Jahres rechnet Siegfried mit einer Fortsetzung des positiven Trends, sofern nicht unvorhersehbare Ereignisse wie Verwerfungen an den Devisen- oder Rohstoffmärkten das Geschäft erschweren. Nach der Inbetriebnahme einer Anlage zur Entwicklung von hochwirksamen Medikamenten in Zofingen AG plant Siegfried derzeit den Bau einer Fabrik im chinesischen Nantong. Diese soll 2014 die Produktion von pharmazeutischen Wirkstoffen aufnehmen. In einer zweiten Phase könnte die Fabrik auch mit einer Anlage zur Medikamentenherstellung ergänzt werden.

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