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Sie lehrte die Schweizer Banken das Fürchten

Ihr Leben lang suchte Greta Beer nach dem Konto ihres verstorbenen Vaters. Und wurde zum Gesicht für den Fall um die nachrichtenlosen Vermögen. Nun ist sie verstorben.

Maren Meyer
Auf der Suche nach dem verlorenen Vermögen ihres Vaters legte sich Greta Beer mit den Schweizer Banken an. Foto: Marty Lederhandler (AP Photo)
Auf der Suche nach dem verlorenen Vermögen ihres Vaters legte sich Greta Beer mit den Schweizer Banken an. Foto: Marty Lederhandler (AP Photo)

1996 war das Jahr von Greta Beer. Damals sagte die Jüdin rumänischer Abstammung im ersten Hearing im US-Kongressausschuss gegen die Schweizer Banken im Fall der nachrichtenlosen Vermögen aus. Die Sammelklage der jüdischen Holocaustüberlebenden drehte sich um Vermögen, die nach dem Zweiten Weltkrieg auf Schweizer Bankkonten verschollen waren. Sie wurde zwei Jahre später mit einer Vergleichszahlung von über 1,25 Milliarden Dollar beigelegt.

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