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Schweizer Börse schwach - Angst um Eurozone belastet

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag schwächer geschlossen.

Gegen Handelsschluss sank das Börsenbarometer SMI deutlich, primär wegen Aussagen des slowakischen Premierministers Robert Fico, der zu 50 Prozent von einem Kollaps der Eurozone ausgeht. Ansonsten blieben die in den USA und der EU veröffentlichten volkswirtschaftlichen Zahlen wirkungslos. Dominiert wurde das Sentiment hauptsächlich von der Zurückhaltung der Investoren im Vorfeld des Treffens der Notenbanker in Jackson Hole von Freitag. Der Swiss Market Index (SMI) schloss 0,7 Prozent tiefer auf 6378,29 Punkten. Der breite Gesamtmarkt (SPI) sank um 0,7 Prozent auf 5892,47 Punkte. Mit Bâloise (unv.) hatte am Berichtstag der letzte Blue-Chip die Zahlen zum Halbjahr. Die Branchenpartner Zurich verloren 0,8, Swiss Re 0,2 und Swiss Life 0,1 Prozent. Am meisten unter Druck standen Syngenta mit einem Verlust von 2,3 und Clariant mit einer Einbusse von 2,2 Prozent. Andere Zykliker lagen ebenfalls nicht in der Gunst der Investoren: ABB verloren 0,8, SGS 0,5, Logitech 0,9 und Adecco 1,2 Prozent. Transocean büsste 0,4 Prozent ein. Auch den SMI-Schwergewichten zeigten die Investoren die kalte Schulter: Die Pharmawerte Novartis gaben 0,2 und Roche 0,6 Prozent ab und lasteten damit auf dem SMI. Nestlé gaben mit 0,5 Prozent ebenfalls nach. Die Bankaktien UBS verloren 1,7, Julius Bär 0,4 und CS 1,3 Prozent. Die grössten Gewinner waren Actelion mit 1,4 und Nobel Biocare mit 0,8 Prozent. Am breiten Markt gab es am Berichtstag eine ganze Flut von Unternehmensergebnissen. Von diesen verlor Tamedia 1,5 Prozent. Vom Ausweis profitieren konnte hingegen Emmi mit einem Zugewinn von 1,1 und Implenia mit einem Plus von 1,7 Prozent. Ins Auge stachen Nationale Suisse mit einem Plus von 3,5 Prozent. Bei der Versicherungsgruppe kam es zu grösseren Verschiebungen im Aktionariat. So zogen sich Basler Kantonalbank (BKB) und Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) zurück, während Helvetia den Anteil erhöhte. Mit Mobiliar stiess ein neuer Kernaktionär zur Nationale Suisse.

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