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Schweizer Börse schliesst schwächer - Gewinnmitnahmen

Die Schweizer Börse hat am Dienstag leichter geschlossen.

Nach einhelliger Meinung von Marktbeobachtern kam es nach der starken Aufwärtsbewegung in letzter Zeit zu einer bereits überfälligen Konsolidierung und damit verbunden zu Gewinnmitnahmen. Die Titel des Börsenneulings DKSH standen im breiten Markt im Zentrum des Interesses. Die Titel waren mit starken Kursavancen in den frühen Handel gestartet, verloren am Vormittag an Schwung verloren und schlossen bei 51 Fr. auf dem Eröffnungskurs. Gegenüber dem Ausgabepreis ist das eine Kursavance von 6,3 Prozent. Der Handelsstart sei «erfolgreich gelungen», sagte ein Marktteilnehmer. Zum einen spiegele sich das im «sehr hohen» Handelsvolumen, zum anderen in der Mehrfachüberzeichnung der Aktienemission. Dem Vernehmen nach wurde die Emission rund 8,5 bis 9- fach überzeichnet. Der Aktienindex SMI schloss 0,5 Prozent tiefer auf 6296,16 Punkten. Der breite Swiss Performance Index (SPI) gab um den gleichen Prozentsatz auf 5778,60 Zähler ab. Im Tableau der grösseren Unternehmen schloss mit Lonza ( 0,7 Prozent), Sonova ( 0,3), Givaudan ( 0,4) sowie Novartis, Synthes und Actelion (je 0,1 Prozent) eine klare Minderheit mit positiven Vorzeichen. Die grössten Abgaben verzeichneten Finanzwerte und konjunktursensitive Titel, welche in jüngster Zeit deutlich zulegen konnten. Den Tagesverlierer stellten die Aktien des Bankhauses Julius Bär mit einem Verlust von 2,5 Prozent. Auch die anderen Banken gaben deutlich nach, UBS 1,5 und CS 1,4 Prozent. Bei den Versicherungen schlossen Swiss Life (-0,8), ZFS (-0,9) und Swiss Re (-0,6 Prozent) ebenfalls leichter. Die defensiven Schwergewichte Nestlé (-0,1 Prozent) schlossen nur wenig unter dem Schlusskurs des Vortages, während Roche unverändert aus dem Handel gingen. Positiv aufgefallen waren die Titel von Komax mit einem Plus von 6 Prozent. Der Maschinenhersteller hatte mit dem Betriebsergebnis auf den Stufen EBIT und Gewinn die Markterwartungen deutlich übertroffen. Nach Zahlen fester zeigten sich zudem Forbo ( 4,1 Prozent). Klar gewinnen konnten auch Kuoni ( 6,3 Prozent).

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