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Schweizer Börse: Anleger vor US-Wahlen vorsichtig

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Montag nach Kursschwankungen in enger Bandbreite gehalten geschlossen.

Insgesamt war der Gesamtmarkt wenig animiert. Zunehmende Vorsicht der Anleger habe sich über Asien auf die europäischen Märkte ausgewirkt, sagte ein Marktteilnehmer. Nach den Avancen vom Freitag und der starken Vorwoche insgesamt sei erst einmal eine Konsolidierung angesagt gewesen. Vor den US- Präsidentenwahlen, deren Ausgang jüngsten Hochrechnungen zufolge ein Kopf-an-Kopf-Rennen sein dürfte, sei nicht mehr allzu viel zu erwarten, hiess es weiter. Das Blue Chips Barometer SMI schloss um rund 0,1 Prozent im Plus bei 6706,27 Punkten. Der breite Swiss Performance Index (SPI) lag unverändert bei 6184,96 Punkten. Die prozentual grössten Gewinne erzielten die Titel des Ölbohrkonzerns Transocean mit 4,5 Prozent. Nach ersten eher negativen Kommentaren und einer entsprechenden Eröffnung im Minus arbeiteten sich die in New York und der Schweiz kotierten Aktien zum besten Wert bei den Blue Chips vor. Unter den weiteren etwas grösseren Gewinnern fanden sich die defensiven Swisscom mit 0,9 sowie Geberit und Schindler mit je 0,6 Prozent Zugewinn. Auch die grosskapitalisierten defensiven SMI-Werte hielten sich besser. Nestlé boten dem SMI mit Plus 0,9 Prozent eine Stütze. Der Pharmakonzern Roche gewann nach positiven Studienresultaten zu einem Diabetesmittel 0,2 Prozent. Novartis belasteten mit einem Verlust von 0,6 Prozent trotz positiver, allerdings erwarteter Neuheiten. Die prozentual grössten Einbussen erlitten Adecco mit 2,3 Prozent. Weiter im Fokus standen die Bankentitel. Nachdem vor allem die Aktien der UBS aufgrund der Restrukturierung im Investmentbanking 18 Prozent zugelegt hatten, wurden in den Titeln Gewinne mitgenommen. Die Aktie verlor 0,4 Prozent. CS wurden mit einem Verlust von 0,3 Prozent nach einem Plus von immerhin knapp 5 Prozent vergangene Woche ebenfalls tiefer gehandelt. Julius Bär verloren 1,1 Prozent. Im breiten Markt erlebten die Papiere von Leclanché einen regelrechten Absturz um 58 Prozent. Die Papiere des Reise- Detailhändlers Dufry notierten mit einem Gewinn von 0,1 Prozent wenig verändert nach Quartalszahlen.

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