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Schweizer Aktienmarkt weiterhin mit Aufwärtstrend

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag mit klar festeren Kursen geschlossen und damit an die Aufwärtstrend der vergangenen Tage angeknüpft.

Getragen wurde die Kurssteigerungen von den gestiegenen Hoffnungen auf Fortschritte bei der Bewältigung der Schuldenkrise in Europa. Schub kam auch aus den USA, wo die Wachstumszahlen für das zweite Quartal nach oben revidiert wurden. Nach einem leicht negativen Start ist der Leitindex SMI (Swiss Market Index) im Tagesverlauf mehr und mehr in die Gewinnzone vorgerückt. Er schloss schliesslich bei 5608,6 Punkte, 1,03 Prozent höher als am Vorabend. Das Tageshoch von 5637 Punkten konnte damit allerdings nicht ganz gehalten werden. Der Swiss Performance Index (SPI) legte um 0,90 Prozent zu und notierte schliesslich bei 5080,92 Punkten. Die grössten Gewinne unter den wichtigsten Titeln der Schweizer Börse wiesen jene des Zahnimplantateherstellers Nobel Biocare ( 6,7 Prozent) und des Spezialchemiekonzerns Clariant ( 5,9 Prozent) aus. Beide Unternehmen gehören allerdings zusammen mit dem Computerzubehörhersteller Logitech ( 1,3 Prozent) zu den drei Unternehmen mit den grössten Kursverlusten seit Anfang Jahr. Überdurchschnittlich gesucht waren zudem die Aktien des Zementherstellers Holcim ( 4,2 Prozent), des Stellenvermittlers Adecco ( 3,8 Prozent) und des Rückversicherers Swiss Re ( 3,9 Prozent). Auch der Pharmazulieferer Lonza ( 3,1 Prozent) gehörte zum erweiterten Spitzenfeld, nachdem das Unternehmen am Morgen Fortschritte bei der Übernahme von Arch Chemicals vermeldet hatte. Deutliche Kursgewinne verzeichneten nebst Swiss Re auch andere Vertreter der Finanzbranche. So gewannen die Aktien des Versicherers Swiss Life 3,4 Prozent an Wert, die der Zurich Financial Services 2,9 Prozent) und jene der Credit Suisse 3,4 Prozent. Auf der Verliererseite standen lediglich fünf Aktientitel: Während der Lifthersteller Schindler (-1,8 Prozent) und das Pharmaunternehmen Actelion (-0,6 Prozent) nur relativ moderate Kursgewinne einstecken mussten, gaben die Papiere des Ölbohrkonzerns Transocean 5,3 Prozent nach. Stark unter Druck stand nach einer neuen Analysteneinschätzung auch Swatch. Die Aktien des Uhrenkonzerns verlor 5,8 Prozent. Der ebenfalls in der Luxusgüterbranche tätige Richemont-Konzern verzeichnete einen Rückgang des Aktienkurses um 6,7 Prozent.

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