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Schweizer Aktienmarkt geht ausgeglichen ins Wochenende

Der Schweizer Aktienmarkt hat die Sitzung vom Freitag ausgeglichen beendet.

Nach einer klaren Aufwärtsbewegung am Vormittag bröckelten die Gewinne bis zum Handelsende wegen der schwächelnden Wall Street wieder vollständig hinweg. Gemäss Händleraussagen sorgte die erneut und unerwartet gestiegene Industrieproduktion in der Euro-Zone für ein wenig Zuversicht. Positive Impulse waren auch aus Übersee zu vernehmen: So hellte sich in den USA das von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima im Oktober überraschend auf. Mit einer deutlichen Konjunkturaufhellung sei aber trotz des erneuten Anleihenkaufprogramms der Notenbank vorerst nicht zu erwarten, erklärte ein Investmentexperte. Wenig Stimuli boten dagegen die mit Spannung erwarteten Zwischenabschlüsse der beiden US- Grossbanken JP Morgan und Wells Fargo, obwohl beide Banken die Erwartungen übertrafen. Der Swiss Market Index (SMI) schloss den Handel um 0,02 Prozent höher bei 6655,20 Punkten. Damit ergibt sich eine Wochenperformance von minus 0,3 Prozent. Der breite Swiss Performance Index (SPI) schloss unverändert auf 6139,18 Zählern. Bei den Finanzwerten zeigten sich die Titel von Bâloise ( 0,5 Prozent), UBS ( 0,4 Prozent) und Zurich ( 0,3 Prozent) von der guten Seite. Die Valoren von CS (-0,4 Prozent) und Julius Bär (-0,6 Prozent) schlossen dagegen in der Verlustzone. Was die zyklischen Werte angeht, so befanden sich nur die Aktienpapiere von Schindler und SPS im Aufwind, die beide je 0,1 Prozent fester schlossen. Die breite Mehrheit dagegen tauchte, wobei Adecco (-1,6 Prozent), Clariant (-1,6 Prozent), Transocean (-1,5 Prozent) und Syngenta (-1,3 Prozent) die stärksten Abschläge zeigten. Der Industriekonzern Sulzer (-1,0 Prozent) hatte mit dem vorbörslich bekannt gegebenen Bestellungseingang für die ersten neun Monaten 2012 die Konsensuserwartungen leicht unterschritten. Enttäuscht habe vor allem der Geschäftsbereich Pumpen, so ein Händler. Die Aktien der Elektronik-Gruppe Carlo Gavazzi erlitten nach einer vorbörslich publizierten Gewinnwarnung Abschläge von 5,5 Prozent.

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