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Schwache PC-Nachfrage drückt Umsatz von Chipkonzern AMD

San Francisco Nach Intel setzt auch dem US- Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD) die schwächere Nachfrage nach PCs zu.

Das Unternehmen senkte für das dritte Geschäftsquartal seine Umsatzprognose und rechnet inzwischen mit einem stärkeren Rückgang als von Analysten erwartet. Die Einnahmen würden im Vergleich zum Vorquartal um zehn Prozent sinken, teile AMD am Donnerstag nach US-Börsenschluss überraschend mit. Grund für die Entwicklung sei die schwierige Lage der Weltwirtschaft. Viele Investoren an der Wall Street fürchten, dass der Druck auf die Branche nun zunimmt. AMD leidet aber nicht nur unter der Wirtschaftslage sondern wie Konkurrent Intel auch unter dem Erfolg von Tablets wie dem iPad von Apple. Herkömmliche PCs und Laptops sind nicht mehr so gefragt. AMD hatte bislang damit gerechnet, dass der Umsatz im dritten Geschäftsquartal, das am 29. September endete, nur um ein Prozent fällt. Das Unternehmen hatte sogar einen Umsatzzuwachs nicht ausgeschlossen. Analysten gingen bislang von einem Umsatzminus von zwei Prozent aus. Detaillierte Quartalszahlen will AMD am Donnerstag kommender Woche vorlegen. Auch Intel kürzte im September seine Umsatzprognose. Das Unternehmen spürt die schwächere Weltkonjunktur und den Trend hin zu Smartphones und Tablets, von dem etwa Apple und Samsung profitieren. Auch kleine und leichte Laptops mit Intel-Prozessoren - genannt Ultrabooks - stiessen auf eine geringere Nachfrage als erhofft. PC-Hersteller setzen jetzt auf die Markteinführung des Betriebssystemes Windows 8 von Microsoft in diesem Monat. Die neue Software soll schneller, stabiler und vor allem für berührungsempfindliche Bildschirme geeignet sein.

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