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Schwache Konjunkturdaten aus China bremsen Asiens Börsen

Tokio Neue Anzeichen für eine Konjunkturflaute in China haben am Freitag an den asiatischen Börsen eine viertägige Rally gestoppt.

In den Tagen davor hatten Spekulationen auf weitere Konjunkturhilfen von Seiten der Notenbanken den Aktienmärkten weltweit Auftrieb gegeben. In Tokio verlor der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,0 Prozent auf 8891 Punkte. Trotz des Rückgangs verbuchte das Barometer den grössten Wochenanstieg seit Februar. Der breiter gefasste Topix- Index gab 0,7 Prozent auf 746 Punkte nach. Der MSCI-Index für Aktien aus dem Raum Asien-Pazifik ausserhalb Japans fiel um 0,7 Prozent, nachdem er am Donnerstag nach einer mehrtägigen Rally auf den höchsten Stand seit drei Monaten gestiegen war. Mit einem Abschlag von 1,5 Prozent gehörte die Aktie von Olympus in Tokio zu den Verlierern. Nachdem der kriselnde Kamera- und Medizingerätehersteller am Vortag für das abgelaufene Quartal einen Einbruch des operativen Gewinns um 60 Prozent und eine auf nur noch 2,2 Prozent geschmolzene Eigenkapitalquote ausgewiesen hatte, wächst der Druck bei der Suche nach einem kapitalstarken Partner. Die Aktien des Software-Herstellers Trend Micro stürzten nach einer unerwartet schwachen Geschäftsbilanz gar um fast 10 Prozent ab. Kräftig zulegen konnte dagegen die Aktie des Elektronikriesen Sony, die rund 3 Prozent an Wert gewann.

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