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Schuldner zahlen wieder: Wells Fargo schafft Rekordgewinn

San Francisco Bei Wells Fargo sprudelt das Geld nur so: Weil die Schuldner ihre Raten wieder zuverlässiger zahlen, konnte die viertgrösste US-Bank im Schlussquartal das beste Ergebnis ihrer Geschichte einfahren.

Sie verdiente unterm Strich 3,2 Milliarden Dollar. Im Vorjahreszeitraum hatten die Kosten für erhaltene Staatshilfen den Gewinn noch auf 394 Millionen Dollar gedrückt. Die Gelder sind inzwischen zurückgeflossen. «Wells Fargo ist 2010 in einer Reihe von Geschäftsfeldern solide gewachsen», sagte Bankchef John Stumpf am Mittwoch. Im Gesamtjahr stieg der Gewinn um 46 Prozent auf 11,6 Milliarden Dollar. Vor allem die Übernahme von Wachovia zahle sich aus, sagte Stumpf. Wells Fargo hatte den Rivalen in den Wirren der Finanzkrise übernommen, was die Bank in der ersten Zeit belastet hatte. In diesem Jahr soll die Eingliederung endgültig abgeschlossen sein. Wells Fargo ist einer der grössten Kreditgeber des Landes. In der Rezession waren aber viele Menschen arbeitslos geworden und hatten ihre Raten nicht mehr zahlen können. Erschwerend kam der Preisverfall bei den Eigenheimen und Gewerbeimmobilien hinzu, die in der Regel auf Pump finanziert sind. «Die Kreditqualität hat sich erheblich verbessert», stellte Risikochef Mike Loughlin fest. Das Schlimmste sei lange überstanden.

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