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Schuldig? Egal, die Party geht weiter

Die Anwälte verurteilter Banken bedanken sich hundertfach bei US-Aufsehern. Diese gehen nur dem Schein nach hart vor: Kein Chef wird verurteilt, keine Bank verliert ihre Lizenz.

Bei der UBS wird weiter gewerkelt wie bisher: Filiale in Zürich. Foto: Keystone
Bei der UBS wird weiter gewerkelt wie bisher: Filiale in Zürich. Foto: Keystone

Die amerikanische Anwältin der Credit Suisse bedankte sich bei der US-Behörde. Mehrfach. 600-fach. So oft schrieb die Juristin laut einem Bericht von Bloomberg letzten Sommer «thank you» in einem E-Mail an das amerikanische Arbeitsministerium.

Grund für den Gefühlsausbruch war das Entgegenkommen der Aufsicht, nachdem die Schweizer Grossbank vor Jahresfrist im US-Steuerfall als kriminellen Organisation gebrandmarkt worden war. Die Bank müsse das Verdikt lediglich den Verwaltern von US-Pensionskassengeldern mitteilen, nicht aber den Pensionskassen selbst, respektive den dahinter stehenden Unternehmen.

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