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Schuldenkrise in Europa belastet Schweizer Börse

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag mit Verlusten geschlossen.

Nach einem freundlichen Start lasteten zunehmend Sorgen über die Verschuldungslage in Europa auf der Stimmung. Irland könnte als zweites hoch verschuldetes Euroland eine Finanzspritze benötigen, wie es hiess. Händler machten auch Gewinnmitnahmen aus. Weitere Impulse lieferten vor allem Unternehmen, kursrelevante Konjunkturdaten waren Mangelware. Der Swiss Market Index (SMI) schloss 0,35 Prozent tiefer auf 6516,99 Zähler. Der breite Swiss Performance Index (SPI) büsste 0,35 Prozent auf 5798,37 Punkte ein. Die grössten Einbussen mussten Swiss Life (-2,8 Prozent) und Holcim (-2,3 Prozent) hinnehmen. Bei Holcim wurde auf Gewinnmitnahmen verwiesen. Die Aktie hatte in der Vorwoche mit einem Plus von 7,6 Prozent zu den grössten Gewinnern gehört. Auch sonst standen Finanzwerte überwiegend unter Druck, was auf Ängste vor einem Kollaps im irischen Finanzsektor zurückgeführt wurde. CS (-0,5 Prozent) und UBS (-0,9 Prozent) trugen rote Vorzeichen, deutlich verloren neben ZFS (-0,9 Prozent) vor allem Swiss Re (-1,7 Prozent) und Bâloise (-2,0 Prozent). Die Gewinnerliste bei den Bluechips wurde von Transocean (&2,0 Prozent) angeführt. Die Aktien fallen aus dem MSCI Equity USA Index und werden in den MSCI Equity Europe Index aufgenommen. Anpassungen indexorientierter Anleger galten als leicht kursfördernd. Synthes rückten um 0,7 Prozent vor. Das Papier profitierte dem Vernehmen nach von Spekulationen, dass die Übernahme der US- amerikanischen Ansbach der Gesellschaft einen Wachstums-Impuls verschaffen wird. Im breiteren Markt schlossen Kuoni (-0,3 Prozent) nach 9- Monatszahlen tiefer. Die Anlegergemeinde zeigte sich mit den Ergebnissen zwar zufrieden, jedoch seien Überraschungen ausgeblieben, hiess es. Auch sei im Kurs bereits viel Positives eingepreist. Gategroup (&4,3 Prozent) profitierten von der Übernahme der Mehrheit an der indischen Skygourmet.

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